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Weberkarde, Wilde Karde (Dipsacus sativus, D. fullonum)

Weberkarde (Dipsacus sativus) bzw. Wilde Karde (Dipsacus fullonum) auch Woll- oder Tuchkarde nach dem Handwerk der Weber benannt. Denn früher benutzten diese die stacheligen Blütenköpfe zum Aufrauen von Wollstoffen.

Der lateinische Name kommt von griechisch Dipsa, d.h. Durst, denn in den Trichtern der Stängelblätter sammelt sich nach dem Regen das Wasser, für durstige Vögel oder auch Wandervögel.

 

 

 

Eberesche (Sorbus aucuparia)

‚Vuglbärbaam‘, die Früchte der Eberesche (Sorbus aucuparia) sind mitnichten giftig, eher heimische Superfruits, denn sie enthalten mehr Vitamin C als Orangen und Zitronen, nur gekocht müssen sie werden.

Für die Germanen und Kelten war die Eberesche ein Heiliger Baum, die Vogelbeeren waren Speisen der Götter, Blüten und Blätter waren ein besonderes Heilmittel und Ebereschenholz wurde überirdische Kräfte zugesprochen. Unter den Christen wurde der Kultbaum der Heiden verflucht, als Hexenbaum deklariert und diese Mär hält sich leider bis heute, vergebens.